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General Public war ein kollektiv organisierter Projektraum für künstlerische, genre-übergreifende Präsentationen und Diskurse. 2003 gegründet, wurde der Raum an der Schönhauser Allee 167c von zwischenzeitlich bis zu 10 KünstlerInnen und Kulturschaffenden als offene und experimentelle Plattform für Ausstellungen, Performances, Diskussionsveranstaltungen, Konzerte, Filmscreenings, Workshops und Lectures genutzt. Ende 2013 erfolgte die Komplettsanierung des Gebäudes, und mit der Mieterhöhung kam schließlich auch das Ende von General Public. Die Publikation erzählt die Geschichte dieses Ortes und zugleich die einer ganzen Szene alternativer Räume in der Berliner Mitte. Von Aufwertung und Verdrängung dezimiert, scheint sie heute bereits historisch und verlangt gerade deshalb nach Rückschau und Kontextualisierung.

Das Buch vereint dokumentarisches Material mit Erzählungen der AkteurInnen sowie begleitende Kommentare von AutorInnen, die die Geschichte des Projektraums zur Stadt und zur lokalen Raumpolitik ins Verhältnis setzen und die Rolle alternativer Räume als Gegenentwurf zur kommodifizierten Stadt diskutieren.

Mit Beiträgen von Naomi Hennig, Fred Dewey, Annette Maechtel, Ines Schaber und einem Gespräch mit den General-Public-Members Oliver Baurhenn, Alice Cannava, Jeremiah Day, Ursula Böckler und Georg Graw, Cristina Gómez Barrio und Wolfgang Mayer, Heimo Lattner, Cornelia Lund & Holger Lund, Doreen Mende, Shintaro Miyazaki, Marie-José Ourtilane, Sara Pereira, Jan Rohlf, Michael Schultze, Remco Schuurbiers.