Autoren

Sabine Bitter & Helmut Weber

based in Vancouver and Vienna have worked on projects addressing cities, architecture, and the politics of representation and of space since 1993. Mainly working in the media of photography and video their research-oriented practice engages with specific moments and logics of the global-urban change as they take shape in neighborhoods, architecture, and everyday life. Since 2004 members of the cultural collective Urban Subjects with Jeff Derksen. Recent projects and exhibitions include 2016: “What’s Left?” curated by Walter Seidl und Gulsen Bal, MuseumsQuartier Vienna, “Trophäen ihrer Excellenz”, Schauraum der Angewandten, MQ21, Vienna; "Henri Lefebvre in New Belgrade", Gallery GPLcontemporary, Vienna; ”How We Want to Live”, Façade art project for BUWOG headquarters, Vienna. lot.at and urbansubjects.org

 

 

 

Gilles Aubry

is a swiss sound artist & computer musician based in Berlin since 2002. Holding a Master’s degree in sound studies, Gilles Aubry works as a producer of art installations, audio essays, musical compositions, and live performances. His artistic practice is based on an auditory approach informed by researches on cultural and historical aspects of sound production and reception. He uses field recordings, computer programming, surround sound, hacked electronics and improvisation to create live performances, sound installations and CD works. earpolitics.net

 

Lisa Anne Auerbach

führt von ihrem Haus in Los Angeles aus ein bescheidenes Propaganda-Imperium. Sie strickt aufrührerische Pullover und Banner, macht Fotos von übersehenen Sehenswürdigkeiten und bringt kleine Publikationen in die große Welt. Letzte Einzelausstellungen waren: „The Tract House“, APS-Museum & Phila­grafika 2010, PA; "If Nothing Changes, It Changes Nothing", Printed Matter, NY, 2008; "Take This Knitting Machine and Shove It", Nottingham Contemporary 2009; University of Michigan Museum of Art UMMA Projects 2009; sowie die politischen Pullover im Aspen Art Museum 2008. lisaanneauerbach.com

Michael Baers

is an American artist, writer, and researcher based in Berlin since 2005. He has participated in exhibitions throughout North America and Europe and has contributed comics and essays to many publications and print initiatives. In 2012 Haus der Kulturen der Welt commissioned his graphic novel, An Oral History of Picasso in Palestine, based on extensive research of the Picasso in Palestine project from 2011 as part of the third installment of the Berlin Documentary Forum. In 2014 he also completed his PhD as part of the Praxis-based doctoral program at the Vienna Academy of Fine Art. He has been researching a unique photographic project that emerged from the war between the people of Western Sahara and Morocco, Sahara Occidentale, con poche immagini, since 2013. michaeljbaers.com

Andreas Brandolini

Nach seinem Architektur-Studium von 1973 bis 1979 an der Technischen Universität Berlin arbeitete Brandolini von 1979 bis 1981 als Designer und Architekt bei Produktentwicklung Roericht in Ulm. 1982 gründete er zusammen mit Joachim B. Stanitzek die Bellefast - Werkstatt für experimentelles Design in Berlin. Er war von 1981 bis 1989 Lehrbeauftragter für Design an der Hochschule der Künste Berlin und hatte 1984 eine Gastprofessur für Design an der Hochschule für Gestaltung Offenbach am Main inne. Brandolini war Mitbegründer des avantgardistischen „Neuen deutschen Designs“ der 1980er Jahre, mit seinem „Deutschen Wohnzimmer“ auf der documenta 8 setzte er Maßstäbe. Von 1986 bis 1993 betrieb er sein eigenes Designstudio in Berlin. Ende der 1980er Jahre gründete Brandolini mit Jasper Morrison und Axel Kufus das Büro Utilism International, dessen Schwerpunkt Ausstellungsdesign und Stadtplanung war. Jasper Morrison und Brandolini schufen 1994 je eine Straßenbahn- sowie Bushaltestelle beim Kunstprojekt BUSSTOPS in Hannover. Brandolini war Mitherausgeber von Kaufhaus des Ostens im Jahr 1984. brandolini.de

Lucius Burckhardt

wurde 1925 in Davos geboren. Dr. phil. im Bereich der Soziologie in Basel. Ab 1955 war er zunächst als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Sozialforschungsstelle der Universität Münster in Dortmund tätig. Nach einer Gastdozentur an der Hochschule für Gestaltung in Ulm 1959 übernahm er von 1961 bis 1973 mehrere Lehraufträge und später Gastdozenturen für Soziologie an der Architekturabteilung der Eidgenössischen Technischen Hochschule in Zürich. Gleichzeitig arbeitete er von 1962 bis 1972 als Chefredakteur der Zeitschrift „Werk“. Von 1976 bis 1983 war Lucius Burckhardt erster Vorsitzender des Deutschen Werkbundes, ab 1973 lehrte er als Professor für Sozioökonomie urbaner Systeme an der Gesamthochschule in Kassel. Er war Mitglied des Gründungsbeirates der Hochschule der Bildenden Künste Saar von 1987 bis 1989 und Gründungsdekan der Fakultät Gestaltung der Bauhaus-Universität Weimar von 1992 bis 1994. Sein Werk wurde 1994 mit dem HessischenKulturpreis für herausragende Leistungen in den Bereichen der Wissenschaft, Ökologie und Ästhetik, mit dem Bundespreis Förderer des Design 1995 und dem Design Preis Schweiz 2001 gewürdigt. Lucius Burckhardt starb 2003 in Basel. lucius-burckhardt.org

Jesko Fezer

ist Mitherausgeber der Reihe Studienhefte problemorientiertes Design. Ausbildung zum Architekten an der HdK Berlin. Mitherausgeber An Architektur und Teilhaber der Berliner thematischen Buchhandlung Pro qm zu Stadt, Politik, Pop, Ökonomiekritik, Architektur, Design, Kunst und Theorie. Er arbeitet als Architekt, Autor, Designer, Künstler und Ausstellungsgestalter. In Kooperation mit „ifau“ (Institut für angewandte Urbanistik) realisierte er Architekturprojekte und ist Mitbegründer des Forschungs- und Ausstellungsgestaltungsstudios „Kooperative für Darstellungspolitik“. Er ist Professor für experimentelles Design an der Hochschule für Bildende Künste Hamburg. jeskofezer.de

Chup Friemert

wurde am 27.5.1947 in Westhausen geboren. Er lebt in Hamburg und Süderstapel. Studium: Produktgestaltung an der Staatlichen Akademie der bildenden Künste Stuttgart. Experimentelle Umweltgestaltung an der Staatlichen Hochschule für bildende Künste Braunschweig. Publizistik, Philosophie, Volkswirtschaft an der Freien Universität Berlin. 1977 Diplom an der Staatlichen Hochschule für bildende Künste Braunschweig: „Humanisierung der Arbeit und Gewerkschaften“. Ab 1971 lehrte Friemert an verschiedenen Hochschulen zu Warenästhetik, Designgeschichte und Designtheorie. Von 1984-2012 war Chup Friemert Professor für Designgeschichte und Designtheorie an der Hochschule für bildende Künste Hamburg. chupfriemert.com

Matthias Görlich

ist Mitherausgeber der Reihe Studienhefte problemorientiertes Design. Kommunikationsdesigner, Lehrer und Forscher in Darmstadt. Er arbeitet seit 2000 mit seinem Studio im Bereich Gestaltung und Konzeptentwicklung u.a. für diverse Kunst- und Kulturinstitutionen im In- und Ausland, die UNRWA (United Nations), Jordanien, Estudio Teddy Cruz, San Diego, Cohabitation Strategies, New York und diverse andere. Er ist Mitherausgeber von "Institution Building" zu räumlichen Strategien von Kunstinstitutionen (gemeinsam mit N. Hirsch, P. Misselwitz und M. Miessen), der "Civic City Cahiers" zur Rolle des Design in der Entwicklung einer sozialen Stadt (gemeinsam mit J. Fezer) sowie der "Studienhefte Problemorientiertes Design" (mit J. Fezer und O. Gemballa). Matthias Görlich lehrt an diversen Hochschulen, u.a. als Gastprofessor an der Hochschule Ostwestfalen-Lippe, der Universität Stuttgart/Internationaler Städtebau und im Bereich Architecture+Critical Spatial Practice an der Städelschule in Frankfurt. mgoerlich.com

Markus Grob

wurde 1952 in Bern geboren. Abitur und Afghanistanreise 1972/73, Studium der Islamwissenschaft (abgebrochen). 1976/77 Aegyptenreise: Kairo, Gurnah, London. Ab 1978 Architekturstudium in Zürich, 1984 Diplom an der ETH und erste Praxis, Umbau Haus S. in Zug. Ab 1988 in Wien als Architekt im Atelier von Adolf Krischanitz. 1996 an der Akademie Schloß Solitude in Stuttgart, danach Berufung auf die Professur für Architektur an der staatliche Hochschule für Gestaltung Karlsruhe und Mitwirkung in einer Architekturfirma in Zürich. Ab 1999 Bühneninstallationen für die Performance-Gruppe Die Bairishe Geisha München, 2001 Wohnungsumbau in Barcelona, 2004 Ausstellung »Kannitverstan« im Badischer Kunstverein Karlsruhe, 2008 Umbau eines Stadthauses in Hamburg-St.Pauli. 2012/13 Wintervorlesung an der Kunsthochschule Weissensee zum Verhältnis von Architektur, Stadtbildraum und Politik in den Zeiträumen 1789ff, 1918ff und 1948ff. Publikationen: »Tun der Architektur«, Grundzüge der Architekturtheorie, Edition Solitude 1996; »Gründe, daß es eine Stadt nicht mehr geben kann«, zum Problem des postfeudalen Städtebaus, 2004 Raketenstation Hombroich; und neu: »Dächerstreit: Flachdach - Steildach«, zur Architekturgeschichte des zwanzigsten Jahrhunderts, bei adocs in Hamburg 2014.

Ralo Mayer

lebt als bildender Künstler in Wien und ist Herausgeber von multiplexfiction.

 

Jasper Morrison

ist Produkt- und Möbeldesigner. Er wurde 1959 in London geboren und wuchs in New York auf. 1982 machte er seinen Bachelor of Design an der Kingston Polytechnic Design School in London. Im Jahre 1984 war er an der Hochschule der Künste Berlin im Bereich Industrial Design an der Entstehung des Katalogs Kaufhaus des Ostens beteiligt. jaspermorrison.com

Horst Rittel

studierte nach der Schulzeit in Berlin und Bückeburg von 1949 bis 1954 Mathematik und Theoretische Physik an der Universität Göttingen. Von 1953 bis 1957 war er als Mathematiker und Physiker bei der Maschinenfabrik Deutschland AG in Dortmund beschäftigt. 1958 war Rittel Mitarbeiter an der Sozialforschungsstelle an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster und studiert dort Mathematik und Soziologie. Von 1958 bis 1963 war Rittel an der Hochschule für Gestaltung Ulm (HfG) Dozent für Design-Methodologie, Wissenstheorie und Theorien der Kommunikation. Während dieser Zeit war er außerdem Mitglied des Rektorats-Kollegiums der Universität. Seit 1961 war Rittel Mitglied der Studiengruppe für Systemforschung in Heidelberg, Initiator und leading scientist bei zahlreichen Projekten, unter anderem für den Deutschen Bundestag, den Bundesrat sowie für die OECD. Im Zuge dessen beschäftigte sich Rittel unter anderem mit dem Fluss wissenschaftlicher und technischer Informationen in der EG und mit Informationssystemen für die Umweltplanung in der Bundesrepublik Deutschland. Von 1963 bis 1990 hatte er eine Professur für Science of Design an der University of California, Berkeley, College for Environmental Design, Department of Architecture and Department of City and Regional Planning inne. 1967 folgte zusätzlich eine Visiting Associate Professur for Architecture und Operations Research an der Washington University, St. Louis, Missouri. Von 1973 bis 1990 war Rittel Direktor und Professor am Institut für Grundlagen der Planung an der Universität Stuttgart, Fakultät für Architektur und Stadtplanung.

Jens Röhm

studierte visuelle Kommunikation an der HfbK Hamburg. Er arbeitete als Musiker, Filmtonmeister und war Mitbegründer des Komponistenkollektivs Nelly Boyd, das mit Musikern wie Alvin Lucier und Phil Niblock kooperierte. Jens Röhm starb am 11. März 2010.

Klaus Ronneberger

wurde in Würzburg geboren. Dort studierte er Sozialpädagogik und arbeitete in einem alternativen Plattenladen. Von 1985 bis 1990 studierte er Kulturanthropologie und europäischen Ethnologie, Soziologie und Politikwissenschaften in Frankfurt am Main. In den neunziger Jahren war er Mitarbeiter am Institut für Sozialforschung in Frankfurt am Main. 2004-2006 Forschungsprojekt über die moderne Architektur in der Sowjetunion (zusammen mit Georg Schöllhammer und Markus Weisbeck). 2006-2007 war er für die documenta 12 tätig. Im Sommersemester 2008 Gastprofessur an der Universität Kassel. Zwischen 2011 und 2013 Lehre an der dortigen Universität. Er lebt und arbeitet heute als freier Publizist in Frankfurt.

Joseph Rustom

is a conservation architect and researcher based in Beirut and Berlin. He managed, in collaboration with Lebanese architectural firms, several conservation and rehabilitation projects, among them the Omari Mosque and the American University Archaeological Museum in Beirut and the Soap Museum in Saida. As a researcher, he led extensive architectural studies on double monasteries in Lebanon, in collaboration with the Université Saint Joseph in Beirut.His doctoral thesis in urban planning at the Brandenburg Technical University deals with the impact of religious endowments on urban projects in Late Ottoman and French Mandate Beirut. His current research interests also include the urban strategies of religious communities in postwar Beirut. Since 2005, he teaches urban history and cultural heritage studies at the School of Architecture of the Lebanese Academy of Fine Arts.

Kathrin Wildner

is an urban ethnologist and teaches at the HafenCity Universität Hamburg and the Kunsthochschule Weißensee Berlin. She did her fieldwork in New York, Mexico City, and Istanbul. Her research focuses on public space, transnational urbanism, and qualitative methods of urban research. Kathrin Wildner is a founding member of metro- Zones—Center for Urban Affairs, works in transdisciplinary projects, and publishes widely on current questions of urban research, e.g. in the anthologies Caracas, sozialisierende Stadt (www.b-books.de), (2013), Stadtforschung aus Lateinamerika (2013), and Transnational Urbanism (2012), recently edited by her. kwildner.net

Paola Yacoub

is an artist and an architect. She conducted her first experiments on our relation to automatas in architecture and photography. In collaboration with Michel Lasserre, she noted the aspect variations of Lebanese territories in war and post-war situations.The works were exhibited in Stand der Dinge, Kunst-Werke, Berlin (2000); Venice Biennial (2000 & 2003); Paola Yacoub, Drawing with the things themselves at the Beirut Art Center (2011); Paola Yacoub, kiss the black stones at HKW, Berlin (2012); among others. Her photo-essays were anthologized in Beirut is a Magnificent City: Synoptic Tables (2003). Paola Yacoub directed workshops in European and American Universities and is currently the director of ARP program in Artistic Research Practises of the Lebanese Academy of Fine Arts, Beirut, Lebanon.